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Historie

Anfänge

Im Hause Jaworowski hat das Schuhmacherhandwerk eine lange Tradition.
Urgroßonkel Stefan Linzmeier war bereits vor dem ersten Weltkrieg Schuhmacher in Sereth am Sereth in der Bukowina, Rumänien.
Großvater Ladislaus Jaworowski führte diese Tradition in Rumänien weiter, kam in den Kriegswirren mit seiner gesamten Familie 1940 als Flüchtling nach Passau.

Entwicklung nach dem 2. Weltkrieg

Als es nach dem Krieg keine Schuhfabriken und Industrieschuhe gab, schlug die Stunde der kleinen Handwerker. Schuhe wurden als Einzelfertigung nach Kundenwunsch gemacht, und die Anfänge der Firma Jaworowski begannen in der Spitalhofstraße in Passau, wo Ladislaus Jaworowski zusammen mit F. Lakota ein erstes kleines Geschäft eröffnete. Kurzfristig bestand auch eine Nebenstelle in Vilshofen.
Die Partnerschaft hielt nicht lange, die beiden Inhaber trennten sich und wurden zu Wettbewerbern. Zu beiden Geschäften gibt es noch heute Nachfolgebetriebe mit völlig unterschiedlicher Ausrichtung. Für alle Ortsunkundigen: Lakota führt anspruchsvolle italienische Schuhmode.
Kurz vor der Währungsreform wurde das Geschäft an den Ludwigsplatz Nr. 5 verlegt, heute total umgebaut als Wittelsbacher Apotheke. Ein Foto, höchstwahrscheinlich aus dem Jahre 1952, zeigt, dass der Betrieb damals 7 Beschäftigte hatte, darunter 1 Frau zur Kundenbetreuung.

1955: Der neue Standort in Passau: Theresienstr 13

Das Anwesen Theresienstraße 13 wurde im Frühjahr 1955 erworben, aus der damaligen Eisdiele Fontanella wurde der "Schuh-Jaworowski". Es war ein altes Haus, 4 Stufen führten runter zur Eingangstür in einen kleinen Laden, in einer Ecke führte eine Holztreppe in den ersten Stock zu den Herren- und Kinderschuhen. Dahinter befand sich ein Lager, dahinter die Werkstatt von ca 20 Quadratmetern.
Es war die Zeit, da es wieder Konfektionsware gab. Großvater Ladislaus Jaworowski betrieb im Laden einen extrem modischen Schuhhandel, Josef Jaworowski machte in der Werkstatt neben Reparaturen schon damals Maßschuhe für Kunden, hauptsächlich Kundinnen, die mit der Konfektion nicht zurechtkamen. 1961 besuchte er die Münchner Meisterfachschule für Orthopädieschuhtechnik und erwarb in diesem Handwerk den Meistertitel. Von da an gewann die Orthopädie stetig mehr Anteil am Gesamtbetrieb, das Rezept aus Kompetenz und Menschlichkeit fing an aufzugehen.

1968 machte Ladislaus Jaworowski einen Totalausverkauf und gab seinen modischen Schuhladen auf. Josef Jaworowski übernahm die leeren Ladenräume, es erfolgte der erste Umbau, hauptsächlich im Werkstattbereicht.
Das Handelssortiment wurde total auf Bequemschuhe umgestellt - die klassischen Oma-Schuhe der damaligen Zeit. Mit der richtigen Beratung erfuhren vielen Kunden schon damals, dass bequeme Schuhmode das Leben leichter macht, oft in Verbindung mit Einlagen und/oder Zurichtungen.

Die Weichen für die Zukunft: die nächste Generation

Von 1972 an sind die Töchter Gerlinde und Christa neben Schule und Studium in den Personalstamm integriert: für besondere Aufgaben und als Springer. Beide heiraten und ab 1976 bzw. 1980 sind Bernhard Schwitalla und Willi Mutzl im Handwerksbereich beteiligt, beide werden erfolgreich Meister für Orthopädieschuhtechnik und verstärken das Team: der besondere Erfolg dieser Mannschaft zeigt sich vor allem bei den Maßschuhen: Die Schäfte werden bis heute überwiegend im eigenen Haus gemacht, was optimale Passform und kürzere Lieferzeiten bewirkt.

1981/82 Der Neubau in Passau

Nach längerer Planung und dem Kampf mit dem Denkmalamt erfolgte 1981/82 der Abriss und Neuaufbau des Hauses Theresienstr. 13. Der Laden wurde für die 11 Monate Bauzeit ausgelagert in die Theresienstr 25 (heute: Fotograf Frank Weichelt). Die Werkstatt in das Hinterhaus von Zahnarzt Dr. Plitz, Theresienstr. 29, in die alte Backstube der ehemaligen Bäckerei Harbeck. Obwohl das ganze Ladenteam mehrmals täglich die 25m zwischen den beiden Abteilungen bei jeder Witterung hin und her pendelte, war niemand ernstlich krank. 1981/82 war der schlimme Winter, in dem - bisher zum letzten Mal - der Inn in Passau völlig zugefroren war.
Am Palmsamstag 1982 wurde der Neubau eingeweiht: zu ebener Erde, ohne Stufen, mit einer selbstöffnenden Tür und einer modernen Einrichtung in warmen Farbtönen für Laden, Maßkabinen und Büro. Das Handelssortiment wurde unter Mitsprache der Töchter trendiger, behielt jedoch die Ausrichtung hochwertig und Comfort. Die Werkstatt und Klimaanlage waren auf dem Stand der neuesten Technik und wurden von allen als angenehm empfunden. 1990 wurde die Ladeneinrichtung modernisiert, nun in modischen Blau- und Türkis-Tönen gehalten, 2003 erneut aktualisiert mit beige und terrakotta Akzenten.

Die Erweiterung in Pocking

1992 wurde in Pocking, Simbacherstraße 17, das Haus total umgebaut und als Filiale von Gut zu Fuß Jaworowski gegründet. Das Konzept und das Erfolgsrezept wurden beibehalten, die Leitung lag von Anfang an in den Händen von Christa und Willi Mutzl, das Erfolgsrezept trug Früchte.

Der Generationenwechsel

Zum 1.1.1996 wurde aus der Filiale Pocking ein selbständiger Betrieb, und Josef Jaworowski übergab die beiden nunmehr Schwesterbetriebe an seine Töchter Gerlinde und Christa und deren Ehepartner, beide Meister für Orthopädieschuhtechnik.
Die beiden Betriebe arbeiten seither auf getrennte Rechnung, und arbeiten sehr gut zusammen. Insbesondere Strategie und Planung erfolgen gemeinsam und werden bewusst gemeinsam umgesetzt. Der Firmenname Jaworowski bleibt ganz bewusst erhalten, er wurde 2000 um den Slogan "gut zu Fuß" ergänzt.
Dieser Slogan soll Programm und Motto sein und das Erfolgsrezept tragen.

2003 wurde ein Qualitäts- und Umwelt-Management-System begonnen, die Zertifizierung erfolgte 2004, und wird als permanenter Prozess fortgeführt.

Im Rückblick auf das junge Jahrtausend war die größte Neuheit 1997 der Masaischuh, der 2000 in Neuauflage seinen Durchbruch hatte und jetzt als MBT Bewegungskonzept in aller Munde ist. (vergleiche Jawo-fit). 2004 entwickelte gut zu Fuß Jaworowski das MBT-Testset: das Bewegungskonzept MBT als Gang-Erlebnis eine Woche lang testen und genießen mit Testsandale, Socken und Leih-DVD. Die 10-Euro-Leihgebühr wird natürlich beim Anschlusskauf verrechnet.

Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, für uns Anregungen, Fragen, Wünsche haben, nutzen Sie gern unser Kontaktformular. Wir nehmen alle Anregungen an und beantworten alle Ihre Fragen.

Ihre Familien Schwitalla und Mutzl

JAWOROWSKI Passau
Theresienstraße 13
94032 Passau
Tel.: 0851 - 2995
Fax: 0851 - 31308